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Montag, 13. Juli 2015

DIY Leave-in Haarkur

Ich habe vor Kurzem eine Haarkur selbst hergestellt, von der ich sehr begeistert bin, sie ist einfach herzustellen, einfach in der Andwenung und hat bei mir super Ergebnisse erzielt.

Hier das Rezept:

Zutaten
Ihr braucht:
  • Ein flüssiges Öl eurer Wahl (ich habe Olivenöl verwendet)
  • Wasser (idealerweise destilliertes)
  • Einen Emulgator, der dafür sorgt, dass sich das Wasser und Öl vermischen. Ihr könnt euch den Emulgator  z.B. aus eurem Conditioner, Reinigungsmilch oder einer anderen Haarkur klauen oder aber pur beimischen. Ich habe ein paar Spritzer meiner Haarspülung beigefügt.
  • eine Flasche mit Sprühkopf

Die Basis der Haarkur stellt das Gemisch aus Wasser und Öl dar. Da diese beiden ja bekannterweise nicht gerne mischen lassen, benötigt man einen Emulgator. Ich habe mir diesen mal aus meiner Haarspülung und als diese leer war aus meiner Reinigungsmilch geklaut. Was meine ich mit "geklaut"? Ich habe einfach ein paar Spritzer meiner Reinigungsmilch mit in die Sprühflasche gegeben, nicht weil die Reinigungsmilch die Haare so toll pflegen würde, sondern nur damit der darin enthaltene Emulgator das Wasser und Öl meiner Kur miteinander verbindet. Idealerweise nimmt man einfach einen reinen Emulgator, sowas habe ich aber nicht zu Hause und meine Variante funktioniert für mich super.

Zubereitung
Ich habe in eine Sprühflasche drei Pumpstösse meiner Haarkspülung oder Gesichtseinigungsmilch gegeben und anschließend 1 EL Olivenöl dazu gekippt.
Den Rest der Flasche habe ich anschließend mit destilliertem Wasser aufgegossen und das Ganze geschüttelt.
Ihr merkt, wenn ihr zu wenig Emulgator verwendet habt, wenn sich das Gemisch im Anschluss ans Schütteln sofort wieder trennt. Bleibt die Flüssigkeit hingegen gleichmäßig trübe, seid ihr fertig.

Anwendung
Vor der Anwendung schüttel ich die Flasche kräftig und sprühe mir die Flüssigkeit  morgens in die Spitzen und abends großflächig auf die gesamten Haare. Durch den hohen Wasseranteil der Sprühkur werden die Haare nicht ölig, sondern saugen das Gebräu super fix auf. Zurück bleiben sehr geschmeidige Haare.
Ich empfehle anfangs nur wenig Öl in die Kur zu mischen und bei der Anwendung mit maximal fünf Sprühstößen anzufangen. Ihr werdet selbst merken wie viel Öl eure Haare brauchen und dann könnt ihr die Menge steigern. Sprüht euch lieber mehrmals am Tag damit die Haare ein, als dass ihr zu viel auf einmal verwendet.



Mein Fazit
Ich komme mit dieser Kur sehr gut zurecht und habe endlich keine entweder zu trockenen oder zu öligen Haare mehr und das obwohl ich wirklich sehr feines Haar habe. Zudem freue ich mich, dass ich mir die Kur sehr schnell selbst anrühren kann und damit entscheide, welche Inhaltsstoffe ich beifüge.

Ich bin gespannt was ihr zu der Sprühkur sagt und freu mich auf euer Feedback

Viele Grüße

Die Ente

Donnerstag, 9. Juli 2015

Aufgebraucht im Juni 2015

Ein weitere Monat ist vorbei und ich habe drei Produkte, die ich euch vorstellen möchte.

Khadi Shikakai Pulver
(eine ausführliche product review gibt es hier)
Ich habe mir das Pulver schon mehrfach nachgekauft und das sagt eingentlich auch schon alles oder?
Ich mag die tolle und dabei sanfte Reinigung sehr gern. LEdiglich der Aufwand bei einer Haarwäsche mit diesem Produkt ist aufwendiger als der bei herkömmlichen Shampoo, da man das Shikakai pulver erst mit kochendem Wasser anrühren und etwas länger einwirken lassen muss.
Ich verwende es in unregelmäßigen Abständen, wenn ich Lust und Zeit dazu habe und bin immer wieder froh, das Produkt entdeckt zu haben.

Nachkaufprodukt?
Ja, schon passiert :)

Amanprana Mundöl Menta
Ich fand dieses Mundöl von der Anwendung und Wirkung her super (Review hier). Das Öl ist minzigscharf und hinterlässt ein tollen Geschmack im Mund. Für den Preis von knapp 26 € ist mir das Mundöl aber zu teuer.

Nachkaufprodukt?
 Wenn es günstiger wäre, ja, aber so leider nicht.

alverde Nagelhautentferner Stift
Von diesem Nagelhautstift habe ich bisher gar nicht berichtet, dabei fand ich ihn wirklich ganz gut. Er pflegt die Haut um den Nagel herum gut und sorgt dafür, dass sich die Nagelhaut gut zurückschieben oder entfernen lässt. In der Kappe auf der Rückseite des Stifts befinden sich noch Ersatzspitzen, sodass man den Stift wirklich so lange verwenden kann, bis kein Öl mehr drin ist.

Nachkaufprodukt?
Ja, schon passiert.

Viele Grüße

Die Ente

Donnerstag, 21. Mai 2015

Duschkopf mit Kalkfilter - hilfreich für Haut und Haare?

Es ist jetzt bald ein halbes Jahr her, dass ich mir bei amazon.de einen Duschkopf mit Kalkfilter bestellt habe. (link zum Produkt hier)

Ich habe mich ja schon oft über den sehr hohen Kalkgehalt im Berliner Leitungswasser aufgeregt und da erschien mir eine solche Investition sehr sinnvoll. Für meine Kaffeemaschine und den Wasserkocher verwende ich einen Brittafilter und bemerke sehr große Unterschiede, warum sollte es also nicht auch mit einem Filter in der Dusche klappen?


Naja, der erste Unterschied liegt schon auf der Hand. Während das Wasser bei einem Brittafilter schon mal gute 7 Minuten braucht, bis es durchgeronnen ist und verwendet werden kann, kommt das Wasser aus dem Duschkopf hoffentlich sofort und mit einem angemessenen Wasserdruck. Können die enthaltenen Steinchen dann überhaupt den Kalk rausfiltern?
Hier meine Eindrücke von einer Handbrause mit Cermametfüllung:


Lieferung und Montage
Der Duschkopf wurde mir schnell geliefert und lässt sich ganz normal auf den Duschschlauch schrauben. Es tropft nix und passt soweit erst mal sehr gut.



Anwendung
Der Wasserdruck durch den Duschkopf ist genauso wie bei herkömmlichen Duschköpfen auch, das Cermamet-Zeug tut dem also keinen Abbruch. Auf der einen Seite finde ich das sehr gut, denn ich möchte mein Shampoo und Duschgel gerne ganz normal wieder abspülen können, auf der anderen Seite frage ich mich, wie kann das Wasser dann so schnell entkalkt werden? Oder: wieso braucht mein Britta-Filter dann so lange?


Mein Eindruck
in den ersten Tagen war ich schon der Meinung, dass mein Gesicht nach dem Duschen weniger gespannt hat, als zuvor. Mein Versuch, mir daraufhin meine Haare nochmal mit Alepposeife zu waschen ist aber genauso schief gegangen, wie der Versuch davor. Ich hatte typische Kalkseifenreste auf dem Kopf und ein ganz klätschige Ergebnis auf dem Kopf...
Auch hatte ich weiterhin diese typischen Kalkränder in der Badewanne... überzeugt hat mich der Duschkopf also irgendwie nicht.


Der Test
Mittlerweile ist der Duschkopf wie gesagt fast ein halbes Jahr alt und es wäre Zeit ihn auszuwechseln. Für 18,00 Euro kann man das Ceramet-Granulat nachkaufen und selbst austauschen. Bevor ich diese Investition jedoch tätige, habe ich mir ph-Teststreifen gekauft und drei Wasserarten getestet: Wasser direkt aus der Leitung, Wasser, das durch den Brittafilter gewandert ist und Wasser aus dem Duschkopf (der zum Testzeitpunkt 4 Monate alt war)







Wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, ist kein Unterschied zwischen dem Wasser direkt aus der Leitung und dem aus dem Duschkopf zu erkennen. Das Wasser aus dem Brittafilter hingegen ist leicht saurer. Das ist für mich Grund genug, den Spaß nicht weiter zu betreiben. Es wäre schön, gewesen, wenn ich den Test direkt nach dem Kauf schon durchgeführt hätte, um festzustellen, ob und wie schnell ein Effekt da war bzw. abnimmt. Aber mein Aleppo-Seifen-Wasch-Versuch direkt nach dem Kauf des Duschkopfs beweist mir, dass die Leistung von vornherein nicht die beste war.

Mein Fazit
Ich werde mir das Ceramet-Granulat nicht nachkaufen und kann euch den Duschkopf nicht empfehlen. Ich investiere weiterhin in Zitronensaft zum rinsen der Haare und komme so auch gut zurecht.

Kennt ihr Duschköpfe mit Ceramet, was ist euer Eindruck?

Viele Grüße

Die Ente

Donnerstag, 7. Mai 2015

Zitronensaft statt Essig Haut- und Haarpflege

Ich mag die Wirkung von Apfelessig und ich mag Herrn Erpel, aber Herr Erpel mag den Geruch von Essig nicht...
Nachdem ich mir nun schon mehrfach Beschwerden anhören musste ("bäh, das stinkt nach Essig", "bäh hier stinkt's nach Essig", "bäh du stinkst nach Essig") muss jetzt ein Alternative her.
Ich benutze Apfelessig nach dem Haarewaschen als saure Rinse, ab und zu verdünnt als Gesichtswasser gegen große Poren und unreine Haut und  selten auch unverdünnt auf Pickeln oder Pickelmalen.
Ich selbst finde den Geruch gar nicht soo schlimm, wobei ich gestehe, dass ich schon darauf achte, dass er verflogen ist, bevor ich das Haus verlasse. Auf Herrn Erpel habe ich da, muss ich gestehen weniger Rücksicht genommen, geht ja auch schwer, wenn man zusammen lebt...
Warum verwende ich Essig? Aufgrund der enthaltenen Säure, die meine Haare und Haut ab und zu anscheinend nötig hat, auch finde ich praktisch, dass ich Essig nicht im Kühlschrank aufbewahren muss, sondern er gleich im Bad parat steht.
Nach einiger Recherche komme ich als Alternative nur auf Zitronensaft, dem eine ähnliche, wenn nicht sogar gleiche Wirkung, wie der von Apfelessig nachgesagt wird. Daher bin ich dazu übergegangen, anstelle von Apfelessig Zitronensaft (ich verwende den aus der Flasche von alnatura) zu verwenden und ich muss sagen, das klappt gut.
Ich habe euch mal, die aus meinen Erfahrungen stammenden Vor- und Nachteile der beiden Produtkte aufgelistet:

Vorteile von Apfelessig gegenüber Zitronensaft:
  • Muss nicht kühl gelagert werden
  • Ist günstig (500ml kosten 1,45€)

Nachteile von Apfelessig gegenüber Zitronensaft:
  •  ganz klar: Der Geruch

Vorteile von Zitronensaft gegenüber Apfelessig:
  • Geruchsarm

Nachteile von Zitronensaft gegenüber Apfelessig:
  • Es ist teurer (200ml kosten 1,25€)
  • Muss im Kühlschrank aufbewahrt werden
Mein Gewinner ist klar der Zitronensaft, den Preisunterschied finde ich nicht sooo wild und der Faktor, dass der Geruch wesentlich angenehmer ist, ist es mir wert. Mal davon abgesehen, dass ich mir meinen Herrn Erpel nicht vergraulen will :)

Benutzt ihr auch Zitronensaft anstelle von Apfelessig? Findet ihr beides von der Wirkung her auch gleich gut oder habt ihr andere Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße

Die Ente

Montag, 30. März 2015

DIY schadstofffreies Haarspray selber machen

Es gibt so ein paar Produkte, bei denen bin ich noch nicht bei einem guten Produkt für mich angekommen.
Haarspray ist eines davon. Ich habe meist das "Lotusblütenextrakt Violetter Reis" Haarspray von alverde verwendet (Post dazu hier) und bin mit der Anwendung und Haltbarkeit ansich auch recht zufrieden, wenn dieser Duft nicht wäre.
Selbst wenn ich keine Duftstoffallergie hätte, wäre mir dieser aufdringliche Duft des alverde Haarsprays zu viel. Da braucht Frau kein Parfüm mehr tragen...
Das Spray riecht zwar ganz okay, aber viel zu stark und aufdringlich, davon abgesehen bekomm ich von den Duftstoffen eben leider auch einen Aussschlag.

Also muss eine Alternative her.
Ich verwende nicht oft Haarspray, meinst nur zum "Ankleben" der kleinen Fusselhaare, die sonst immer nach allen Seiten abstehen oder um etwas Volumen in meine Längen zubekommen. Allzu teuer sollte es aber bitte nicht sein. Bei dem Stichwort(en) "nicht teuer" fiel mir dann plötzlich ein, wie meine Oma sich die Haare früher fixiert hat: Mit Zuckerwasser!

So simpel, so schnell und so günstig! Das musste ich gleich mal ausprobieren.

Das Rezept
 200ml heißes Wasser
1 EL Zucker (ich habe den typischen Haushaltszucker verendet)
1 leere Sprühflasche

In 200ml kochendes Wasser habe ich 1 El Zucker gegeben, das Ganze verrührt, abkühlen lassen und in eine leere Sprühflasche gekippt.

Die Anwendung
Wie normales Haarspray einfach auf die Haare geben und kurz trocknen lassen.

Mein Fazit
Das Haarspray hat bei mir geschafft, was herkömmliche Haarspraays auch schaffen, es hat die Haare fixiert und meinen Haarlängen mehr Volumen gegeben. Wie bei anderem Haaspray auch, werden die Haare etwas stumpfer und sind nicht mehr so leicht kämmbar, alledings bekommt man Abends die Reste gut ausgekämmt.
Was etwas problematisch werden könnte, wäre Regen. Ich habe es noch nie probiert, aber ich kann mir vorstellen, dass das Zuckergemisch bei Regen so richtig schön verklebt, je nachdem wieviel man davon verwendet hat (passiert das mit herkömmlichen Haarspray auch? Habe ich noch nie versucht...) Bisher funktioniert das Zuckerwasser-Haarspray für mich aber richtig richtig gut und ich werde bei dieser Eigenkreation bleiben.

Habt ihr auch schonmal Haarspray selbst gemacht? Was sind eure Erfahrungen?

Viele Grüße

Die Ente

Sonntag, 15. März 2015

Haarewaschen mit Lavaerde - das muss man beachten, damit's funktioniert

Mein erster Versuch, mit meine Haare mit Lavaerde zu waschen ist dermaßen in die Hose gegangen, dass ich das Pulver fortan zwar gern als Trockenshampoo und Gesichtsmaske verwendet habe, es aber nie mehr an meine Haare lassen wollte.
Vor Kurzem bin ich allerdings über ein paar Hinweise gestolpert, die es bei der Haarwäsche mit Lavaerde zu beachten gilt und ich wollte dem Ganzen eine neue Chance geben.
Und tatsächlich, diesmal hat es funktioniert!
Was habe ich anders gemacht?

  • länger einwirken lassen. Um zu vermeiden, dass mir während der Einwirkzeit, die Pampe den Kopf runter fließt habe ich dieses Mal meine Haare nicht unter der Dusche nass gemacht, sondern nur die Kofphaut mit Wasser aus einer Sprühflasche besprüht. Anschließend habe ich das Pulver-Wassergemisch auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert
  • intensiver einmassieren. Mein Eindruck ist, dass Lavaerde nicht nur der Kopfhaut das Fett entzieht, sondern auch "mechanisch" reinigt, daher habe ich die Paste nicht nur einfach aufgetragen, sondern wirklich ein wenig auf meiner Kopfhaut rumgerubbelt.
  • länger ausspülen. Um zu vermeiden, dass Rückstände die Haare stumpf wirken lassen, habe ich die Haare länger als sonst mit Wasser ausgespült.
Ich muss sagen, unter Berücksichtigung dieser Schritte bin ich mit dem Ergebnis echt sehr zufrieden und werd Lavaerde in Zukunft  öfter mal als Shampoo verwenden.

Viele Grüße

Die Ente

Dienstag, 10. März 2015

Damals und heute - was wurde aus DIY Haarentfernung mit Halawa

Letztes Jahr ist mir das Rasieren so dermaßen auf den Zeiger gegangen, dass ich mich nach anderen Methoden umgeschaut und Halawa ausprobiert habe. (Post dazu hier)
Ich war mit dem Vorgehen nur so mäßig zufrieden, da es mir nicht genügend Haare auf einmal ausgerissen hat.
Nachdem ich mir neulich unter der Dusche mit dem Rasierer mal wieder einen Schnitt in der Achsel zugezogen habe (aua), ist mir die Zuckerpaste allerdings wieder eingefallen.
Was hatte ich beim ersten Halawa-Versuch falsch gemacht, dass es so wenig Haare ausgerissen hat?

Nach ein bisschen Recherche bin ich drauf gekommen. Ich hatte die Zucker-Zitronensaft-Mischung zu lange heiß werden lassen. Der ideale Moment, um die Paste vom Herd zu nehmen und in ein Gefäß umzufüllen ist der, wenn die Paste plötzlich gelb wird.
Also hier noch mal das "richtige Rezept"

Für die Herstellung benötigt ihr
100gr Zucker
50ml Zitronensaft
Einen Messbecher, ein Gefäß zum abfüllen, eine beschichtete Pfanne und einen Rührlöffel

Die Zutaten
Die Zutaten in eine Pfanne geben und auf mittlerer Stufe ca. 10min köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.


Nach ca. 10 min, wird die Masse "plötzlich" gelb (siehe Bild unten)
seht ihr die gelbliche Farbe?   



Die Masse in ein möglichst breitem Gefäß auskühlen lassen, bis man sie anfassen kann (vorsicht, das dauert relativ lange!). Dazu die Hände mit Wasser anfeuchten und die Menge, die man braucht zu einem Ball formen. Diesen entweder gleich verwenden oder im Kühlschrank komplett kalt werden lassen.

Um die Masse anzuwenden, sollte man eine passende Menge erwärmen und mit den Fingern auf die betroffene Stelle streichen und gegen Wuchsrichtung der Haare mit einem Ruck wieder abziehen.

Fazit
Um mir damit die Beine zu epilieren ist mir das Verfahren etwas zu aufwändig, da ich nicht so viel der Paste mit einem Mal auftragen und wieder abreißen kann. Für die Region unter den Armen ist die Methode allerdings super!
Es schmerzt kaum, entfernt die Haare richtig gut und man hat definitiv länger Ruhe als nach dem Rasieren. 
Bitte probiert das Epilieren nur abends und tragt im Anschluss kein Deo auf, da das Ausreißen der Haare die Haut natürlich reizt. Ich habe die Methode bisher einmal abends angewandt und danach Kokosöl aufgetragen, am nächsten Morgen war alles in Orndung und vor allem haarfrei :)


Viel Spaß beim Ausprobieren!

Die Ente

Sonntag, 25. Januar 2015

i+m freistil Haarspülung - product review

Nach meiner Enttäuschung über den Urtekram Condition (mehr dazu hier) habe ich mir vor einiger Zeit eine neue parfüm Haarspülung gekauft: Die i+m Freistil Haarspülung parfümfrei, die ich euch heute vorstellen möchte.


Verpackung
Die duftstofffreie Haarspülung ist in einem Plastikpumpspender verpackt, was die Entnahme der Haarstülung in der Dusche bequem und hygienisch macht. Die Produkte der Firma kommen ohne Konservierungsstoffe aus, daher ist die Haltbarkeit so eine Sache. Ich denke, dass der Pumpspender die Haltbarkeit verbessern soll, finde den Mechanismus (wenn mir die Flasche beim Pumpen nicht gearde umfällt) eigentlich ganz praktisch.

Konsistenz und Anwendung
Die Haarspülung ist weiß und eher cremig, aufgrund der fehlenden Duftstoffe riecht sie nur ganz wenig nach Vanille, was ich sehr gern mag, nach einiger Zeit wird der Geruch allerdings leider etwas ranzig. Das Produkt lässt sich gut in den Haaren verteilen und  wieder ausspülen.

Wirkung
Die Wirkung der Haarspülung ist okay, aber nicht sehr gut. Im Vergleich zu einer Haarwäsche ohne Spülung sind meine Haarlängen ein bisschen besser kämmbar, eine Pflegewirkung kann ich allerdings nicht wirklich feststellen.

Inhaltsstoffe
AQUA, ALOE BARBADENSIS LEAF EXTRACT (Aloe Vera), CETEARYL ALCOHOL, PENTACLETHRA MACROLOBA SEED OIL, GLYCERYL STEARATE, GLYCERIN (pflanzlich), SIMMONDSIA CHINENSIS SEED OIL (Jojobaöl), COCOS NUCIFERA OIL (Kokos), GLYCERYL CAPRYLATE, ALCOHOL DENAT., VANILLA PLANIFOLIA FRUIT EXTRACT (Vanille), LYSOLECITHIN, TOCOPHEROL (Vitamin E), SODIUM LEVULINATE, SODIUM ANISATE, PCA GLYCERYL OLEATE, SODIUM PHYTATE, LACTIC ACID (pflanzliche Milchsäure) 

Preis
150 ml kosten ca. 7,00 €

Fazit
Für den vergleichsweise hohen Preis für eine Haarspülung hat mich die i+m freistil Haarspülung nicht genug überzeugen können. Sie macht die Haare nur etwas besser kämmbar und riecht schnell ranzig.

Könnt ihr mir eine gute duftstofffreie Haarspülung empfehlen?

Viele Grüße

Die Ente

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Aufgebraucht im November und Dezember

Die von mir in letzter Zeit aufgebrauchten Proukte habe ich mal vom November und Dezember zusammengefasst, sonst hätte sich ein Blogeintrag gar nicht gelohnt :)

Fangen wir oben links an:

Logona Conditioner Spray mit natürlichem Betain
Dieses Produkt habe ich hier bisher nie vorgestellt, wahrscheinlich, weil ich mich nicht wirklich zu einem Fazit durchringen konnte. Gut finde ich an diesem Conditionerspray die Leichtigkeit, es macht die Haare nicht fettig und kann "mal eben" ins Haar gesprüht werden, ohne wieder ausgewaschen oder groß eingearbeitet werden zu müssen. Es hat mir bei trockener Heizungsluft sehr gut gegen fliegende Haare geholfen.
Weniger gefallen hat mir, dass das Produkt sowohl Alkohol als auch Duftstoffe enthält und ich keine Pflegende Wirkung festellen konnte. Das Produkt wirbt darüber hinaus damit, zu einer verbesserten Kämmbarkeit zu führen... auch die habe ich nicht wirklich feststellen können.

Preis: 150 ml kosten um die 7,00 Euro

Inhaltsstoffe:
Aqua (Water), Alcohol, Betaine, PCA Ethyl Cocoyl Arginate, Glycerin, Sodium Lactate, Parfum (Essential Oils).

Darum ist das Logona Conditioner Spray für mich kein Nachkaufprodukt


Sheabutter face lotion von Martina Gebhardt (eigener Post dazu hier)

Die Martina Gebhardt Sheabutter face lotion (es gibt auch noch eine Creme) ist in einem Pumpsystem verpackt, was das Entnehmen des Produkts sehr hygienisch macht, da man keine unnötigen Bakterien in die Creme bringen kann. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass man an die Reste nur schwer rankommt. Ich dreh die Flasche am Ende um und stell sie in ein Glas, bei der nächsten Anwendung muss ich sie einfach nur aufschrauben und kann die Reste rauslaufen lassen.

Ich verwende die Sheabutter lotion von Martina Gebhardt nur morgens nach dem Duschen, da mir abends der Cleanser dieser Serie ausreichend Pflege gibt. Die Lotion ist eher wässrig und reicht meiner Haut meistens vollkommen aus, deswegen ist sie auch schon leer während die Creme der gleichen Serie noch in meinem Schrank steht und mir meistens zu reichhaltig ist.
Mir ist bei der lotion aufgefallen, dass ich nach dem Duschen unbedingt ein paar Minuten warten muss, bis mein Gesicht wirklich trocken ist, befindet sich noch Feuchtigkeit auf meiner Haut, legt sich die face lotion wie eine Schicht darüber, was ich sehr unangenehm finde. Von der Wirkung und den Inhaltsstoffen finde ich die lotion sehr gut, leider ist sie nicht ganz günstig, aber immerhin hat sie bei mir jetzt fast ein Jahr gehalten.

Preis: 100ml kosten ca. 17,00 Euro

Inhaltsstoffe:  Aqua (Water), Olea Europaea (Olive) Fruit Oil, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Cetearyl Alcohol, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter, Theobroma Cacao (Cocoa) Seed Butter, Lecithin, Rosa Damascena (Rose) Flower Water, Sambucus Nigra Root Extract, Magnolia Officinalis Bark Extract, Camellia Sinensis Leaf Extract, Cetyl Alcohol, Spagyrische Essenz von Butyrospermum Parkii (Shea) Butter Extract, Gold, Silver, Sulfur.

Nachkaufprodukt: Ja

Sheabutter Cleanser von Martina Gebhardt
Ich liebe diesen Cleanser! Aus Neugier habe ich vorübergehend zur cmd Reinigungsmilch gewechselt (und weil es der Preis des Martina Gebhardt Cleansers leider auch in sich hat), aber ich werde wohl reumütig zum Sheabutter Cleanser zurückkehren. Speziell für sensible Haut (und ich habe wirklich sehr zickige Haut) ist dieses Produkt einfach super. Der Cleanser entfernt Makeup auch ohne Wasser problemlos und hat dabei so pflegende Inhaltsstoffe, dass ich danach keine Creme benötige, sondern meine Haut über Nacht alleine tun und lassen kann, wie sie möchte. Und das scheint meiner Haut sehr gut zu gefallen. Auch den Duft dieser unparfümierten Reinigungsmilch finde ich sehr angenehm.
Auch hier ist leider der Preis nicht gerade klein, die 150ml reichen bei mir aber für ca. 5 Monate

Preis: 150ml kosten 13,00 Euro

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Olea Europaea (Olive) Fruit Oil, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter, Lecithin, Cetearyl Alcohol , Sambucus Nigra (Elder) Root Extract, Magnolia Officinalis Bark Extract, Camellia Sinensis (Tea) Leaf Extract, Cetyl Alcohol, Rosa Damascena (Rose) Flower Water, Spagyrische Essenz von Butyrospermum Parkii (Shea) Butter Extract, Gold, Silver, Sulfur.

Nachkaufprodukt: Jaaaa :)

Martina Gebhardt Eye Care
Die Augencreme von Martina Gebhardt ist in einer Dose mit Schraubdeckel verpackt. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, hat diese bei mir einmal die Schwerkraft ausprobiert und hat seitdem einen Riss im Deckel...
Aber zum eigentlichen Inhalt: Die Augencreme ist sehr reichhaltig, zu reichhaltig für meine Augenpartie. Ich habe mit Pickelchen reagiert und wenn mir etwas von der Creme in die Augen geraten ist, hatte ich am nächsten Morgen sehr geschwollene Augen, das ging zwar im Laufe des Morgens wieder weg, war aber trotzdem nicht schön. Und, obwohl ich mir regelmäßig vor der Anwendung die Hänge gewaschen habe, ist mir die Creme umgekippt und hat am Ende sehr ranzig gerochen. Mich bestätigt das darin, künftig nur noch Verpackungen mit Tubenöffnung oder eben Pumpspender zu kaufen.

Preis 15ml kosten 9,50 Euro

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Olea Europaea (Olive) Fruit Oil, Lanolin , Persea Gratissima (Avocado) Oil, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter, Rosa Damascena Flower Water, Citrus Aurantium Amara (Bitter Orange) Flower Water, Cera Alba (Beeswax), Theobroma Cacao (Cocoa) Seed Butter, Sambucus Nigra Root Extract, Magnolia Officinalis Bark Extract, Camellia Sinensis (Tea) Leaf Extract, Tocopherol, spag. Rosa Damascena Flower Extract, Gold, Silver, Sulfur.

So, das waren die von mir aufgebrauchten Produkte in den letzten zwei Monaten.

Kommt gut ins neue Jahr!!

Viele Grüße

Die Ente

Samstag, 27. Dezember 2014

Update: Haarroute bei fettigem Haar

Ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachtstage!

Ich hab vor einiger Zeit mal ein Post zum Thema fettige Haare veröffentlich und bin seither immer noch dabei, meine Haare zu "trainieren". Deswegen wollte ich euch mal ein Update zu meinem Kampf gegen das tägliche Haarewaschen geben.

Vor ca. einem Jahr habe ich meine Haare jeden Tag gewaschen bzw. waschen müssen, weil sie sehr fettig waren. Diese Zeit, das Geld und die Strapazen für meine Haare wollte ich gern eindämmen und darum hab ich mich Anfang diesen Jahres damit beschäftigt, was man gegen häufiges "Haarewaschenmüssen" tun kann.

Folgende Tipps habe ich befolgt:

  • Ich habe milde Shampoos verwendet
  • Ich habe meine Haarbürsten regelmäßig gewaschen
  • Ich habe Kopfhautfluids verwedent und damit meiner Kopfhaut ein bisschen Pflege geschenkt (z.B. das Murnauer's Kopfhautfluid)
  • und, das ist glaube ich der wichtigeste Tipp: Ich habe am zweiten, später dann dritten Tag Heilerde mit einem Pinsel auf die fettigen Haare gestäubt und damit die Haarwäsche um einen Tag verzögert. (genaue Anleitung dazu hier)
Durch diese Verzögerung des Waschrythmus'  hat sich meine Kopfhaut anscheinend daran gewöhnt, seltener entfettet zu werden und hat damit auch weniger nachfetten müssen.

Ich habe genau diesen Hinweis vorher schon so oft im Internet gelesen und immer wieder gedacht: Jaaa, klingt ja logisch, funktioniert bei mir aber nicht! -
Nein, nicht sofort und ich habe mich wirklich über einen Monat gedulden müssen, aber jetzt bin auch ich überzeugt davon, dass man seine Kopfhaut trainieren kann. Und Trockenshampoo bzw. Heilderde ist da für mich ein absolutes "must have". Mittlerweile wasche ich mir meine Haare nur noch zwei mal pro Woche!

Ich kann euch wirklich nur empfehlen, zieht das mal 6 Wochen durch! Wer Sorge hat, dass er blöd aussieht oder müffelt, dem kann ich nur Trockenshampoo und ggf. ein Parfüm empfehlen, das man sich in die Haarspitzen sprüht, dann merken die Mitmenschen wirklich nix von dem eigenen Experiment.

Viele Grüße und viel Erfolg beim Testen

Die Ente

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Damals und heute: Was wurde aus Haarewaschen mit Khadi Shikakai Pulver?

Mein Post zur Vorstellung des Khaid Shikakai Pulvers liegt nun auch schon wieder eine Weile zurück und ich wollte gern ein Fazit darüber schreiben.




Um es vorweg zu nehmen: Ich bin von der Wirkung des Pulvers immer noch sehr angetan. Es reinigt meine Haare und Kopfhaut sehr gut und besteht dabei aus nur einem Inhaltsstoff (Acacia Concinna, eine Akaziengattung). Meine Haare glänzen nach der Anwendung und sind richtig gut sauber.
Dennoch verwende ich das Pulver nicht für jede Haarwäsche. Zum einen, da es in der Anwenung wirklich aufwändig ist. Man muss das Pulver zunächt anrühren und eine Weile auf der Kopfhaut wirken lassen. Zum anderen ist der Geruch des Pulvers nicht sehr angenehm und verfliegt nicht sofort. Bei einem Preis von 6,50€ für 150g ist es auch nicht ein sonderlich günstiges Produkt.
Für Reisen oder "mal eben schnell Haarewaschen" ist es daher nicht geeignet und damit für mich kein alleiniger Favorit in Sachen Haarshampoo. In Abwechslung mit meinen Shampoobars verwende ich das Pulver aber nach wie vor sehr gern.

Viele Grüße

Die Ente

Sonntag, 2. November 2014

Aufgebraucht im Oktober



Schon wieder ist ein Monat um und ich habe tatsächlich schon wieder ein paar Produkte aufgebraucht, die ich euch vorstellen möchte.










Logodent Zahncreme

Diese Zahpasta ist schon einmal nachgekauft worden, mittlerweile finde ich sie aber nicht mehr so gut. Ich bilde mir ein, dass sie meine Zähne nicht ausreichend putzt und sie hinterlässt kein sehr angenehmes Gefühl und Geschmack im Mund. Zudem löst sich die silberne Farbe von der Verpackung und klebt mittlerweile an meiner Zahnbürste, was zwar nicht schlimm, aber nervig ist. Hier sollten die Verpackungshersteller unbedingt mal nachbessern.

Nachkaufprodukt: Nein









Wolkenseifen Festes Shampoo Sensitiv Expert

Da ist feste Shampoos sehr gerne mag, habe ich mir das Sensitiv Expert von Wolkenseifen bestellt. Es ist von der Wirkung allerdings wie eine Seife und kein Shampoo und hinterlässt bei mir leider die typischen Seifenrückstände im Haar. Ich habe es daher als Seife zum Duschen verwendet und nun endlich aufgebraucht.

Nachkaufprodukt: Nein






Alnatura Sesamöl

Das Sesamöl verwende ich zum Ölziehen. Morgens nehme ich ca. einen Esslöffel davon in den Mund und spüle ihn damit kurz durch (genaueren Post dazu gibt es hier). Lange Zeit habe ich das mit Kokosöl gemacht, da dieses aber bei kälteren Temperaturen fest wird, ist Sesamöl einfacher in der Anwendung und geschmacklich finde ich es auch sehr angenehm.

Nachkaufprodukt: Ja, ist schon nach gekauft worden :)



Viele Grüße

Die Ente

Samstag, 11. Oktober 2014

Haarshampoo Arganöl der Naturseifen-Manufaktur Uckermark

In einem meiner letzten Posts habe ich berichtet, dass ich mir ein neues Solidshampoo der Naturseifen-Manufaktur Uckermark bestellt habe. Das Arganölschampoo.
Arganöl ist ja momentan total "in" und da es nicht nur gut für die Haut, sondern auch für die Haare sein soll, war ich auf das neue Produkt im Sortiment sehr neugig.

Das sagt der Hersteller
"Luxuriöse und sanfte Pflege mit viel Arganöl. Dieses, inzwischen auch in Europa bekannte kostbare Öl gilt schon seit mehreren Jahrhunderten bei den Berbern als wahres Wundermittel für schneller wachsendes, schöneres und gesünderes Haar. Arganöl birgt einen äußerst hohen Anteil natürlicher Antioxidantien in sich, die wiederum das Wachstum der Haare fördern und gleichzeitig die Kopfhaut schützen. Es schenkt dem Haar Feuchtigkeit und soll zudem Haarausfall lindern und die Haarwurzeln stärken.
Wir haben in diesem Shampoo auch einen Teil des Tensides durch Ghassoul (auch Lavaerde oder Wascherde genannt) ersetzt, sodass das Shampoo zwar immernoch sehr schönen Schaum erzeugt und das Haar gut reinigt, aber eben auch supersanft zur Kopfhaut ist.
    Frischgewicht : 55 g
    für jedes Haar geeignet, auch für empfindliche Kopfhaut
    Duft: allergenfrei, sehr angenehm, zart blumig 
    Farbe: beige-braun"




Die Beschreibung klingt doch schon mal super, oder?  Die Mischung mit Lavaerde finde ich klasse und den angenehmen, leicht blumigen Duft kann ich bestätigen.

Inhaltsstoffe
Lathanol® LAL(ecozertifiziert), Ghassoul, Meersalz (Maris Sal), Arganöl*(Argania Spinosa Kernel Oil), Jojobaöl* (Simmondsia Chinensis), Parfum (allergenfrei), Inulin, Lecithin, Hydrolyzed Wheat Protein, Hydrolyzed Wheat Gluten, Klettenwurzelextrakt (Arctium Lappa Root Extract), *aus kontrolliert biol. Anbau

Die Inhaltstoffe gefallen mir auch sehr, da gibt's nix zu meckern.

Verpackung
Die Shampoostücke kommen in Papiertüten, auf denen nochmal die Inhaltsstoffe und die Anwendung gedruckt sind. Sehr minimalistisch und völlig aureichend. Alternativ kann man sich die Shampoobars auch in einer Aluminiumdose bestellen, welche wasserabweisend ist. Ich habe mir damals mein Fruchtshampoo in einer Dose bestellt und verwende diese nun für das jeweilige Shampoo, was gerade in Verwendung ist, wenn ich verreise. Zu Hause hingegen wohnen die Shampoos auf einem Luffaschwamm, damit sie nach der Verwendung vollständig trocknen.

Anwendung und Ergebnis
Ich lasse mir unter der Dusche zunächst so viel Wasser über den Kopf laufen, bis die Haare  komplett nass sind und fahre dann mit dem Schampoo-Stück Arganöl über die Haare. Beim ersten "Durchgang" entsteht nur wenig Schaum, den lasse ich kurz einwirken und spüle ihn aus. Dann wiederhole ich die Prozedur und kann mich beim zweitenmal vor Schaum kaum retten, das macht ziemlich viel Spaß :)
Nachdem ich die Haare ausgespült und aus der Dusche geklettert bin, beuge ich mich nochmal kurz über die Dusche und lasse mir kaltes Wasser kopfüber über die Haare fließen, so schließt sich die Schuppenschicht der Haare, aber ich muss nicht am ganzen Körper frieren.

Auf''s Haareföhnen versuche ich weitestgehend zu verzichten und lasse sie möglichst an der Luft trocknen.
Im trockenen Zustand glänzen die Haare wirklich toll, das hat bei mir bisher noch kein anderes Shampoo derart geschafft, die Haare sind sehr schön weich. Auch lassen sie sich gut durchkämmen, obwohl ich keine Spülung oder Kur verwendet habe und das Wasser in Berlin sehr kalkhaltig ist. Der Geruch des Arganölshampoos ist angenehm und sehr dezent, es freut mich auch, dass er bei mir wirklich zu keiner allergischen Reaktion führt und ich nicht auf "gut riechende Haare" verzichten muss. Mit Heilerde, welche ich mir am dritten Tag auf die Haare stäube, muss ich mir die Haare momentan nur jeden 3. Tag waschen, mehr Tipps, wie ich von "jeden Tag Haarewaschen" auf "jeden dritten Tag Haarewaschen" gekommen bin, findet ihr übrigens hier.

Fazit
Ich habe mir bisher 3 mal die Haare mit dem Arganölshampoo der Naturseifen-Manufaktur Uckermark gewaschen und diese Shampoobar zu meinem neuen Liebling erklärt. Ich versuche gerade eine Strichliste zu führen, für wie viele Wäschen, das Schampoostück reicht und werde mich dann nochmal mit einem "damals und heute, was wurde aus..." zurückmelden. Bisher kann ich euch dieses Shampoo aber wirklich, wirklich nur ans Herz legen.

Viele Grüße

Die Ente

Edit:
Ich hab ganz vergessen zu erwähnen, wie viel das Shampoo kostet: Ohne Dose liegt der Preis bei 7,50€

Freitag, 3. Oktober 2014

Meine Bestellung der Naturseifen Manufaktur Uckermark

Ich habe mal wieder eine Runde Haarshampoo bestellt und dabei sind noch weitere Produkte in den Einkaufswagen gewandert...

Zunächst mussten vier Stücke des Kräuter-solidshampoos mitkommen, denn Herr Erpel verwendet nur noch dieses Shampoo (und kein Head and Shoulders mehr) und kommt damit super zurecht.

Mich hat das neue Arganölshampoo angelacht. Seitdem ich bei amazingy eine kleine Probe des Öls erhalten und ausprobiert habe, bin auch ich auf den neuen Trend aufgesprungen und finde das Öl super. Leider habe ich die Probe aufgebraucht und überlege nun, von welchem Hersteller ich mir dieses doch eher teure Arganöl leiste. Ein Shampoo, in dem diesem Öl schon drin ist, hat mich daher sehr neugierig gemacht und und freue mich schon darauf, es auszuprobieren.
50 g kosten 7,50 und reichen angeblich für 50-70 Haarwäschen (vielleicht sollte ich mal eine Strichliste führen, wie lange es tatsächlich bei mir hält)
Ein ausführlicherer Post wird folgen.





Ebenfalls gekauft habe ich mir eine Massagebar, also festes Körperöl. Ich finde die Idee dahinter ganz lustig und vor allem praktisch, kein flüssiges Öl zu verwenden, sondern mit dem "Stück-Öl" nach dem Duschen über die Haut zu fahren. Eine erste Geruchsprobe der Variante "Zitrone" empfinde ich allerdings als zu stark beduftet. Ich bin gespannt, wie sich das Produkt und der Geruch auf der Haut machen wird. Auch hierzu schreibe ich gern noch mehr, sobald ich es ausprobiert habe.
80 g kosten 8,00 € und sind damit nicht gerade günstig, mal sehen wie lang es hält...



Sehr gefreut habe ich mich auch über die Seife "Honigkind" mit Hafer und Aloe Vera. Die Seife riecht unglaublich gut! Ich werde sie anstelle von Duschgel verwenden und freue mich schon jetzt darauf!
100 g kosten 5,50€




Zusätzlich lag eine Probe des Haarshampoos "Luxus-Rosenshampoo" bei mit einer kleinen Deko-Rose. Diese Größe ist perfekt für kürzere Reisen, ich hatte sie damals auch schon mal in meiner Probenbestellung (Post dazu hier) und freue mich, sie nochmal ausprobieren zu dürfen.



Donnerstag, 28. August 2014

Damals und heute: was wurde aus dem Urtekram no perfume conditioner?

Den No Perfume Conditioner von Urtekram habe ich hier vor einiger Zeit vorgestellt. Mittlerweile ist die 254ml Flasche endlich leer und ich möchte nach diesem Langzeittest gern mein "Endfazit" mit euch teilen.

Leider hat sich an meiner Kritik an diesem Produkt nichts geändert: Ich kann bei diesem parfümfreien Conditioner einfach keine Wirkung feststellen! Die letzen Male habe ich verhätlnismäßig viel zu viel Produkt verwendet und die Haare wirkten kein bisschen gepflegter, noch konnte ich sie anschließend besser kämmen. Leider ist es eben das, was ich von einem Conditioner erwarte, daher kann ich -auch nachdem ich dem Produkt noch viele weitere Chancen gegeben habe- den No Perfume Conditioner von Urtekram nicht weiterempfehlen und werde ihn mir auch nicht nachkaufen.
Zum Glück benötige ich momentan durch die Solidshampoos keine wirkliche Spülung, im Winter werde ich aber sicherlich wieder auf die Suche nach einem Conditionnr gehen... und euch dann davon berichten.

Liebe Grüße

Die Ente

Donnerstag, 7. August 2014

Damals und heute - was wurde aus: Babypuder als Trockenschampoo?

Auf der Suche nach einem schadstofffreien Trockenshampoo habe ich hier euch anfang diesen Jahres Babypuder als Alternative vorgestellt. Mittlerweile sind ein paar Monate vergangen und ich habe meinen Haarwaschrythmus tatsächlich auf die gewünschten "nur noch alle zwei-drei Tage waschen müssen" trainieren können. Ein guter Helfer war mir dabei anfangs Babypuder, später bin ich allerdings auf Heilerde umgestiegen, da mir hier die Handhabung besser gefällt und die Farbe der meiner Haare ähnlicher ist.
Heilerde ist im Vergleich zu Babypuder etwas gröber und dunkler und saugt meiner Meinung nach überschüssiges Fett besser und "unauffälliger" auf als Babypuder.

Empfehlen kann ich hier die Luvos Heilerde (gibt es in der Drogerie in verschiedenen Feinheitsgraden), ich habe bisher die Nummer 2 "hautfein" probiert und komme damit gut zurecht.

Anwendung:
Mit einem großen Standpuderpinsel von ebelin nehme ich etwas Heilerde auf und streiche mir über die Haare, kurz warten, evtl. Reste ausbürsten und fertig!
Das Vorgehen ist denkbar einfach.

480g kosten ca. 4,50€ und halten verdammt lange. Alternativ lässt sich mit Heilerde aber auch noch eine menge anderer Blödsinn anstellen :) als Maske, Haarwaschmittel aber auch zu inneren Anwendung, ich mag es, wenn ich für ein Produkt gleich mehrere Verwendungsmöglichkeiten habe (auch wenn der Versuch mir damt die Haare zu waschen kläglich gescheitert ist).

Kennt ihr Heilerde? Was macht ihr damit alles?

Liebe Grüße

Die Ente

Donnerstag, 24. Juli 2014

DIY Haarentfernung mit Halawa

Juchu es ist Sommer!
Das heißt für die meisten von uns allerdings auch: wir wollen möglichst glatte, häärchenfreie Beine haben. Ich habe daher mal die Halawa-Variante ausprobiert. Wie man die Zuckerpaste herstellt und anwendet und was meine Erfahrungen dazu sind, erzähl ich euch gern in diesem Post.

Halawa - was ist das?
Halawa ist eine Zuckerpaste, die man auf die zu enthaarende Stelle aufträgt und ruckartig wieder entfernt. Aufgrund des enthaltenen Zuckers, bleiben die Haare in der Zuckerpaste kleben und werden ausgerissen.

Herstellung
Für die Herstellung benötigt ihr
100gr Zucker
50ml Zitronensaft
Einen Messbecher, ein Gefäß zum abfüllen, eine beschichtete Pfanne und einen Rührlöffel

Die Zutaten und das Equipment


Gebt den Zitronensaft in die beschichtete Pfanne, sobald der Saft heiß wird, gebt ihr den Zucker dazu und lasst diese Mischung unter Rühren 10 Minuten lang köcheln, bis die Masse eindickt und langsam honigfarben wird.
anfangs ist es noch sehr flüssig und hell

wird aber immer dunkler
jetzt hat es eine dunkle Farbe und ist ziemlich dickflüssig



Anschließend lasst ihr die Masse soweit abkühlen, dass ihr sie problemlos in ein anderes Gefäß füllen könnt.
fertig!
Für die Anwendung auf der Haut müsst ihr die Zuckerpaste wieder erwärmen, da sie im kalten Zustand sehr hart ist. Dazu eignet sich ein Wasserbad oder die Mikrowelle. Dann nehmt ihr eine kleine Menge der Paste (vorsicht, heißer Zucker tut weh:schön aufpassen, dass die Masse nicht zu heiß ist :) und tragt sie mit den Fingern entgegen der Haarwuchsrichtung auf die fettfreie, trockene Stelle auf. Hierbei ist es wichtig, die Paste fest auf die Haut zu drücken. Dann fasst ihr am oberen Ende der Paste an und reißt sie in einem Ruck in Haarwuchsrichtung ab. So arbeitet ihr euch Stück für Stück vor. Ein "Klumpen Halawa" kann immer mehrfach verwendet werden, wenn ihr den Eindruck habt, die Masse klebt nicht mehr, nehmt euch einfach eine weitere Menge.


Meine Erfahrung
Die Herstellung  von Halawa ist wirklich ziemlich einfach und in ca. 15 Minuten erledigt. Auch lassen sich Pfanne und Löffel anschließend gut reinigen, damit stellt die Herstellung wirklich nicht das Problem dar.
Die Zuckerpaste ist sehr lange haltbar. Die Angaben dazu belaufen sich von 6 Monaten bis zu einem Jahr.
Ich hatte vor der Anwendung ein bisschen Sorge, danach überall Zuckerreste in meinem Bad zu finden, aber die Paste verbindet sich sehr gut und bleibt in einem Stück, auch bleiben keine Rückstände auf der Haut zurück, was ich sehr angenehm finde.
Ich habe die Variante am Unterschenkel ausprobiert und muss sagen, im Gegensatz zum Epilieren mit einem Epilierer ist die Variante mit Zuckerpaste weniger schmerzhaft. Zur Enthaarungskraft kann ich allerdings nicht sooo viel positives sagen. Mag sein, dass ich mich beim ersten (und bisher einzigen Mal) zu blöd angestellt habe, aber mit der Paste bekomme ich nicht alle Härchen gleichmäßig entfernt. Es heißt die Länge der Haare sollte mindestens 3mm lang sein, darauf habe ich auch geachtet, dennoch sind nach mehrmaligen "Paste draufschmieren, andrücken und abreißen" immer noch recht viele Haare übrig und damit ist mir die Prozedur einfach nicht effektiv genug.
Schade, aber ein Versuch war es wert.

Habt ihr schon Erfahrungen mit der Haarentfernung mit Halawa gemacht?

Liebe Grüße

Die Ente

Freitag, 13. Juni 2014

Review: Haarewaschen mit khadi Shikakai Pulver


Kennt ihr das: ihr seid eigentlich super zufrieden mit einem Produkt und kauft trotzdem mal etwas anderes? Mich hat diese Neugier gepackt, als ich das Shikakai Pulver von khadi gesehen habe. Es dient offiziell nicht nur der Haarreinigung sondern auch der Haarpflege und das hat mich neugierig gemacht. Ich bin nach wie vor mit meinen Shampoobars der Seifenmanufaktur Uckermark (Post dazu hier) super zufrieden, dennoch ist dieses Haarwasch- äh- Pulver in meinen Einkaufskorb gewandert. Eigentlich sehr mutig von mir, wenn man bedenkt, dass die Haarwäsche mit reiner Lavaerde bei mir überhaupt nicht funktioniert hat. (Die Haare blieben einfach fettig). Daher war ich beinah überrascht, wie sauber meine Haare nach der Wäsche mit dem Shikakai Pulver waren- und da mich das so gefreut hat, wollte ich euch davon berichten.



Verpackung
Das Pulver ist in einer Blechdose verpackt und beim Neukauf zusätzlich in einem Plastikbeutel eingeschweisst. Sofern man den Deckel nicht vorsichtig öffnet, rieseln einem auch gern mal ein paar Krümel ungewollt entgegen. Das Öffnen der Dose erfordert daher etwas Übung. Auf der Dose selbst sind noch die Inhaltsstoffe und die Waschanleitung usw. aufgedruckt.

Konsistenz und Geruch
Es handelt sich wie gesagt um ein Pulver, welches relativ fein ist, wie man auf dem Foto erkennt, man sollte es also nicht einatmen. (Allein deshalb schon nicht, weil es wirklich streng riecht.) Mich erinnert der Geruch an eine Mischung sehr herber Kräuter, Curry und Tabak.





Anwendung
Wie die Anleitung es vorsieht habe ich meine Haare zunächst angefeuchtet. Dazu habe ich Wasser in eine Sprühflasche gefüllt und meine Haare damit gleichmäßig angefeuchtet, sodass sie nicht tropfnass waren. Gelichzeitig lief der Wasserkocher, sodass ich zwei Löffel des Pulvers mit etwas kochendem Wasser übergießen konnte. Dann habe ich die Masse zu einem Brei gerüht und sobald dieser nicht mehr heiß war, habe ich ihn mir (Kopf über der Badewanne) auf die Kopfhaut geklatscht und dabei gründlich eingerieben. Mit einreiben meine ich ein kurzes Verteilen und einmassieren des Breis auf der Kopfhaut, ich habe nicht geschruppt oder wie wild auf meinem Kopf rumgerubbelt :)
Anschließend habe ich mir ein Handtuch umgehangen und 20 Minuten gewartet. Der Brei wird in dieser Zeit fest, lässt sich aber gut auswaschen. Anschließend waren meine Haare wirklich richtig sauber und haben auch geglänzt. Ich bin wirklich überrascht gewesen, eine sehr pflegende Wirkung habe ich allerdings nicht feststellen können. Allerdings habe ich nach der Anwendung tatsächlich keinen Conditionner gebraucht, um meine Haare zu kämmen. Ich glaube eher, dass diese Variante sehr schonend für die Haare ist, da sie ohne Tenside auskommt und die Haarlängen gar nicht behandelt werden. Bei meiner zweiten Anwendung hatte ich vorher Kokosnussöl in die Haarlängen gegeben, dies hat das Shikakaipulver folglich auch nicht auswaschen können.

Inhaltsstoffe
Acacia Concinna (das ist eine Akaziengattung)

Preis 
150 g kosten ca. 6,50€. Pro Wäsche benötigt man 2 EL des Pulvers

Mein Fazit
Das Shikakai Pulver ist eine tensidfreie und damit sehr milde Art, sich die Haare zu waschen, die bei mir tatsächlich erfolgreich verlaufen ist. Meine Haare waren sauber und glänzend. Da die Prozedur doch etwas aufwändiger ist, wasche ich mir meine Haare damit nicht regelmäßig, sondern nur wenn ich etwas mehr Zeit dafür habe. Die vom Hersteller angegebene pflegende Wirkung im Sinne eines Conditioners kann ich allerdings nicht bestätigen.

Viele Grüße

Die Ente

Edit 04.122014: ein update zu meinen Erfahrung mit dem Pulver findet ihr hier.

Samstag, 10. Mai 2014

DIY - schadstoffreier Haarfestiger und Haarspray

Schadstofffreie Produkte in der Kategorie Hairstyling zu finden ist immer noch recht schwer. Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, suche in seit Neuestem zudem Produkte, die ohne Duftstoffe auskommen. Zwar habe ich mir vor einiger Zeit das Alverde Haarspray und den Alverde Haarfestiger gekauft, aber in eben diesen Produkten sind eben sehr viele Duftstoffe enthalten und zudem Alkohol, der die Haare austrocknet.
Ich habe mich darum nach einer Alternative umgesehen und bin fündig geworden, denn ein einfaches Hausmittelchen kann sowohl als Haarfestiger als auch als Haarspray eingesetzt werden.

Worum geht es?
Um alkoholfreies Bier!

Meine Erfahrungen:

Ich habe mir zu Beginn meines Tests ca. 0,25ml alkoholfreies Bier nach der Haarwäsche über die Haare gekippt und kann bestätigen: der Geruch verfliegt sehr schnell! Ihr müsst euch also keine Sorgen machen, anschließend nach Bier zu riechen. Meine Haare fühlten sich danach an, als hätte ich eine große Menge Haarschaum in die Haare gegeben. Sie waren im getrockneten Zustand sehr griffig und für meinen Geschmack zu starr, auch ließen sich die Haare nicht mehr so gut kämmen. Dafür hatte ich echt ein tolles Volumen und musste mir meine Haare erst am drittenTag wieder waschen.

Im nächsten Versuch habe ich die Biermenge nochmal um die Hälfte reduziert und nur ca. 12ml Bier in eine 0,5ml große Flasche geben und diese mit Wasser aufgefüllt. Um die Haare wieder etwas besser kämmen zu können habe ich noch einen Teelöffel Apfelessig dazu gegeben (ich kann den von Alnatura empfehlen) und habe mir dieses Gemisch wieder nach der Wäsche über den Kopf gekippt. Mit diesem Mischungsverhältnis bin ich bisher sehr zufrieden, wenn ich keine Haarseifen bzw. solid Shampoos verwende. Die Haare werden griffiger und haben mehr Stand und Volumen, sind durch den Essig aber trotzdem gut kämmbar. Auch hier musste ich meine Haare erst wieder am dritten Tag waschen.
Wenn ich jedoch meine Haare mit Solidshampoos wasche, ist meine Schuppenschicht zu aufgeraut, alsdass ich zusätzlich noch Bier rüberschütten könnte. Daher habe ich ich etwas alkoholfreies Bier in eine kleine Sprühflasche gegeben, welches ich wie Haarspray anwenden kann. Damit lassen sich auch störrische Fusseln fixieren. Zu beachten ist dabei, dass die Qualität des Ergebnisses von dem Sprühkopf abhängt. Ist der Sprühnebel (bzw. Biernebel :) nicht fein genug, hat man schnell harte Strähnen, die man ausbürsten sollte.

Habt ihr das auch schon ausprobiert? Was sind eure Erfahrungen?

Viele Grüße

Die Ente

Freitag, 2. Mai 2014

Was tun bei fettigem Haar? Meine Erfahrugen und Tipps

Vor ein paar Jahren war ich mit zwei Freundinnen drei Wochen verreist und wärend eine Freundin und ich uns jeden Tag die Haare waschen mussten, sah die dritte im Bunde uns nur ungläubig an und kam prima mit 1-2 Haarwäschen pro Woche aus. Dies hat dazu geführt, dass ich diese besagte Freundin nur ungläubig angucken konnte. Wie macht sie das?
Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und ich muss mir meine Haare nur noch drei Mal die Woche waschen, ein riesen Erfolg für mich, wenn ich bedenke wie viel Zeit, Haarshampoo und Spülung ich dadurch sparen kann ;) und wie viel Strapazen in meinem Haar damit erspare.
Da das Thema fettige Haare für viele ein Problem ist, möchte ich heute einfach mal erzählen, was ich seitdem anders mache. Ich kann natürlich nicht garantieren, dass meine Tipps jedem helfen, möchte es aber gern versuchen und schreibe hier absichtlich nur über solche Tipps, die ich selbst erfolgreich ausprobiert habe.

Tipp Nr. 1- sanftere Shampoos
natürlich kann ich es medizinisch nicht beweisen, aber mir leuchtet ein, dass meine Kopfhaut, wenn sie mit agressiven Tensiden stark entfettet wird, anschließend mehr Fett (bzw. Talg) produziert, um die Kopfhaut vor dem Austrocknen zu bewahren. Also habe ich angefangen NK Shampoos zu verwende.
Viele Menschen behaupten ja, das Phänomen, dass die Kopfhaut durch agressive Tenside schneller nachfettet sei Quatsch und es gibt sicherlich Kopfhauttypen, denen das nichts ausmacht. Ich habe allerdings mit sehr kalkhaltigem sog. harten Wasser zu tun und reagiere auch im Gesicht und am übrigen Körper bei einer zu starken Entfettung mit trockener, juckender und gereizter Haut. Und letztendlich ist meine Kopfhaut auch HAUT, sie liegt ja sogar total nah an meinem Gesicht, warum sollte ich dann in der Reinigung einen Unterschied machen?
Schließlich cremen wir uns ja nach der Wäsche auch häufig unser Gesicht und unseren Köfper ein, nur die Kopfhaut bekommt nix ab, was mich zu meinem Tipp Nr. 2 führt.

Tipp Nr. 2 - Kopfhautfluids
Da ich mir leider meine Kopfhaut nach der Haarwäsche nicht eincremen kann (ohne dass ich mir die Haare danach erneut waschen müsste), mussten Kopfhautfluids her. Empfehlen kann ich das Murnauers totes Meer Kopfhautfluid. Die Spitze der Flasche ist ideal um das Fluid direkt auf die Haut zu bekommen und - ganz wichtig- die Haare sehen nach der Anwendung nicht fettig aus. Die Kopfhaut aber entspannt sich und fühlt sich sehr angenehm an.

Tipp Nr. 3 - seltener die Haare waschen
auch hier streiten sich die Geister. Meine Erfahrung dazu ist aber eindeutig, dass es hilft. Manch einer wäscht sich radikal die Haare plötzlich eine Woche lang nicht mehr. Ich wollte es langsamer angehen und bin von 1x täglich auf jeden 2. Tag und mittlerweile jeden 3. Tag Waschen runtergegangen. Um fettige Haare und damit einhergehendes Unwohlfühlen zu bekämpfen  gibt es Tipp Nr. 4

Tipp Nr. 4 - Trockenshampoo aufs Haar, nicht auf die Kopfhaut
um den Haarwaschrythmus hinauszögern zu können, habe ich mir Heilerde und einen großen Puderpinsel gekauft. An Tagen, an denen meine Haare fettig aussehen, mache ich mir einen Zopf und verstreiche mit dem Pinsel ein wenig Heilerde auf meinem Haar. Dabei versuche ich möglichst wenig von dem Puder auf die Kopfhaut kommen zu lassen. Das Puder saugt das Fett auf und die Haare sehen erstaunlich frisch aus.

Tipp Nr. 5 - Bier-Essig-Spülung
Ich kann mir noch nicht ganz erklären warum, aber seitdem ich nach der Haarwäsche eine Mischung aus Bier und Essig und Wasser über die Haare (und Kofphaut) kippe, fetten diese weniger nach.

Tipp Nr. 6 - Haarewaschen heißt Haarbürste waschen
irgendwie logisch, mit der Haarbürste verteilen wir das Fett in unseren Haaren und es bleibt immer etwas davon in der Bürste hängen. Um beim nächsten Mal dieses Fett nicht wieder in die frisch gewaschen Haare zu geben, sollte man die Bürste ebenfalls kurz reinigen.

Das sind meine Tipps gegen fettiges Haar. Natürlich bin ich damit immer noch nicht bei einem Rythmus von 1x pro Woche angekommen, aber zu beachten ist eben auch, dass auch unsere Hormone und Ernährung einen Einfluss darauf haben, wie oft wir uns die Haare waschen müssen.

Was sind eure Tipps und Trick gegen fettiges Haar? Habt ihr meine Vorschläge auch schon mal ausprobiert?

Viele Grüße

Die Ente